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Yoga-Reise nach Kerala in den Sivananda Ashram Neyyar Dam

„Health is wealth. Peace of mind is happiness. Yoga shows the way.“ 

~ Swami Vishnu-Devananda

Schon seit langer Zeit wollte ich nach Indien und eine “richtige” Yoga-Reise machen. Seit ca. 5 Jahren mache ich mal weniger und in letzter Zeit sehr regelmäßig Yoga. Auch auf Reisen rolle ich gerne die Yogamatte aus. Deswegen war Indien für mich schon lange ein Traum. Aber irgendwie kam immer irgendetwas dazwischen… Dann, Anfang des Jahres hatten sich ein paar  Reisepläne bei mir verschoben und ganz nach dem Motto “wenn nicht jetzt, wann dann?”  habe ich spontan einen Flug gebucht.  Nun war es endlich soweit! Es ging von Düsseldorf über Dubai nach Trivandrum; von 0 Graden in Deutschland zu +36 Grad ins tropische Klima Keralas, Indien.

Inhalt meines Erfahrungsberichtes der Yoga Reise nach Indien:

Endlich nach Indien Yoga machen!

Ich hatte mir, nach einiger Internetrecherche und Befragungen von Yoga-Freunden, den Sivananda Yoga Vedanta Dhanwantari Ashram in Neyyar Dam Kerala herausgesucht. Das Yoga dort gilt als ursprüngliches Hatha Yoga und außerdem wollte ich nicht nur “Yoga Urlaub” im Hotel machen, sondern direkt ins kalte Wasser und einen richtigen indischen Ashram und das Leben dort kennen lernen. Im Sivananda Ashram in Kerala wird eine “Yoga Vacation” angeboten, wofür ich mich dann auch entschied. Nach striktem Tagesablauf lernt man das Ahsram-Leben kennen, nimmt an den Yoga Asanas Stunden teil und bekommt in speziellen “Lectures” die Philosophie, die Einstellung und Lebensweise des Yogas näher gebracht.

So streng wie es mir vorher schien ging es dann auch los. Pünktlich um 5:20 Uhr (im Jetlag Deutsche Zeit noch 1 Uhr nachts) wurde man aus dem Bett geklingelt zur Meditation und dem Chanting. Den ganzen Tagesablauf des Ahsrams seht ihr hier:

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Das Yoga (Asanas) im Sivananda Ashram

Das Yoga ist anders als bei uns im “Westen”. Kaum “sportliches” oder “Flow” Yoga, sondern die Übungen werden mit vielen Zwischenentspannungen und langem Halten (bis zu 3 Minuten pro Asana) durchgeführt. Auch gegenüber Yoga Vidya, die ja bei uns in Deutschland sehr bekannt sind und anlehnend an Sivananda unterrichten, finde ich das Yoga anders.

Meiner Meinung nach merkt man, dass sich bei den Sivananda Ashrams wirklich auf den Ursprung das Hatha Yogas fokussiert wird. Saubere Positionen, langes Halten und Korrigieren. Lange und viele Atemübungen zu Anfang. Dazwischen immer wieder Entspannungen in der Savasana Position. Im Schnitt macht man so insgesamt 4 Stunden Yoga am Tag (2 x 2 Stunden) und wer mag kann sich noch Mittags dem Yoga Coaching widmen, um Stellungen gezielt zu üben, wo man unsicher ist.

Mir hat das Yoga sehr gut getan. Bei den Atemübungen habe ich mich etwas schwer getan, aber an sich hat mir die Art des Hatha Yogas im Ashram sehr gut gefallen. Gegenüber dem westlichen Yoga ist es weniger “Leistungsport”, sondern gezielte Stärkungen und Dehnungen des Körpers. Nach ein paar Tagen merkt man schon wie man sich in den Positionen verbessert hat (vielleicht lag es auch an den 38 Grad, gefühltes Bikram Yoga ;-)). Die Lehrer haben viel Hilfestellung geleistet und einen ermutigt auch Positionen wie den Kopfstand auszuprobieren.

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Die aryuvedische vegetarische Ernährung im Ahsram

Am Anfang hatte ich etwas Angst sehr hungrig in den Tag zu starten, weil man um 5:20 Uhr geweckt wird und erst nach Meditation, Chanten und 2 Stunden Yoga die erste Mahlzeit bekommt. Um 11 Uhr gibt es den leckeren sattvigen aryuvedischen Lunch bzw. das Frühstück bestehend aus wechselnden Gerichten (Gemüse, Reis, Parota, Salat, Obst, etc.). Ausgewogen, gut verdaulich hat mir das Essen sehr sehr gut geschmeckt! Auch für Veganer ist es kein Problem. Oft wird nur in eine Ecke ein wenig Joghurt getan, was man als Veganer einfach weglassen kann. Es wird in der Essenshalle im Schneidersitz auf dem Boden mit der rechten Hand in Stille gegessen.

Das Abendessen fällt meist etwas einfacher aus. Linsen mit Reis oder ähnliches. Aber es schmeckt trotzdem sehr lecker. Wer mag kann sich dann zu (kurzen und bestimmten) Zeiten im Health Hut noch einen leckeren Obstsalat, einen frischen Saft oder Shake (auch in vegan!) gönnen.

Generell gibt es im Ashram nur 2 Mahlzeiten am Tag. Zu den Tee-Einheiten und am Ende des Satsangs wird dann oft noch ein Stück Obst oder etwas Süßes gereicht. Meine Angst war zum Glück total unbegründet. Ich habe mich schnell an die leckeren, einfachen Mahlzeiten und auch an die Zeiten gewöhnt und schon nach 2-3 Tagen gemerkt wie gut die Ernährung meinem Körper tut. Hatte ich doch mal Hunger hatte ich mich aus der “Boutique” mit ein paar gesunden Snacks versorgt.

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Meditation & Chanting – Fokussierung des Geistes dank OM und Mantren

Neben den physischen Übungen, den Asanas, sowie der vegetarischen Ernährung, stehen die Meditation und das Chanten im Fokus des Ahsramlebens. Jeden Tag werden morgens 2 Stunden und abends 2 Stunden meditiert und gesungen. Die Meditation dauert hier meisten ca. 30 Minuten in Stille, woraufhin dann für ca. 1 Stunden gechantet wird.

Ich persönlich hatte schon immer Schwierigkeiten beim Meditieren. Mein Geist und Gedanken fahren Achterbahn und wollen sich einfach nicht fokussieren. Ungeduldig warte ich das Ende ab oder, noch schlimmer, ich schlafe einfach ein… Meditation und ich hatten es also bisher nicht leicht. Von daher war ich sehr gespannt und ängstlich wie ich die Meditationsphasen überstehen werde. Nach 2 Tagen versuchen und einschlafen beim Meditieren (ich schub es auf den Jetlag) gab es zum Glück eine Einführung in die Meditation. Mit den Tipps und einer Anleitung  ging es dann auch schon direkt besser! Es bleibt wohl immer harte Arbeit für mich, aber am Ende der Zeit konnte ich es besser (wenn auch nicht die vollen 30 Minuten), aber immerhin. Übung macht den Meister 😉

Besonders gut haben mir die zwei Meditations-Wanderungen gefallen. Hierfür sind wir um 5 Uhr morgens aufgestanden und dann im Dunkeln einen Berg hochgewandert um von einem Tempel auf dem Berg den Sonnenaufgang mit Meditation und Chanting zu begrüßen. Der Weg bei über 30 Grad den Berg eine Stunde hochwandern war anstrengend. Aber der Ausblick und die Atmosphäre haben sich gelohnt.

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Auch der zweite Meditations-Spaziergang war sehr schön. Wir sind an den Neyyar Dam See in Nähe des Ashrams gegangen und haben dort den Sonnenaufgang bewundert.

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Für jemanden der noch nie mit Chanting in Kontakt gekommen war ist der Satsang wohl gewöhnungsbedürftig. Aber nach den ersten zaghaften Mitsummen gewöhnt man sich schnell an das Nachsingen des Vorsingers und anhand der Liederbücher ist man auch recht schnell sicher dabei in der Sprache Sanskrit. Nach zwei Tagen Eingewöhnungsphase hat es mir dann auch richtig Spaß gemacht. Mittlerweile habe ich (einen Monat danach) immernoch das „Jaya Ganesha“ im Ohr und summe es vor mir her 😉

Karma Yoga – selbstlose Leistungen im Ahsram

Im Tagesablauf ist außerdem 1 Stunde Karmayoga vorgesehen. Hier ist vorgesehen, dass jeder im Ashram, egal ob TTC oder Yoga Urlauber, mithilft. Hierfür gibt es verschiedene Tätigkeiten z.B. im Shop aushelfen, putzen, im Health Hut servieren, die Hallen für den Satsang vorbereiten, bei der Essensausgabe helfen, etc. Karmayoga ist neben dem Sinn der selbstlosen Leistung auch eine nette Abwechslung zu den körperlichen (Asanas) und geistigen (Meditation & Chanten) Anstrengungen. Man kommt in Kontakt mit anderen Ashram Bewohnern und fühlt sich Teil des Ahsrams und der Gemeinschaft zu sein.

Yoga Lectures – die 4 Wege des Yogas

Witzig, wenn man Erwartungen hat und es mal wieder ganz anders wird als gedacht. Die Yoga Lectures – hier dachte ich erst “naja ob das so etwas für mich ist?” Oder ob ich die eine Stunde in der Mittagszeit lieber für ein kleines Schläfchen nutzen sollte? Zum Glück nicht! Auch wenn die Einstellungen teilweise radikal scheinen und man sich wie ein unbeschriebenes Blatt drauf einlassen sollte. Die Yoga Lectures haben mir – es mag komisch klingen – das Herz und die Augen geöffnet. Dies lag nicht zuletzt an der wunderbaren Frau die den Unterricht gegeben hat. Mit viel Lebenserfahrung, Humor und eigenen Berichten wurde die Theorie angereichert. So haben wir über die 4 Wege des Yogas inklusive die verschiedenen Ansichten der Sivananda Lehre, Meditation, das positive Denken, das Karma, etc. einiges gelernt. Noch immer beschäftigen mich die Worte und Ansichten und ich werde sie von nun an in mein Tun und Denken einfließen lassen.

Südindien, Kerala & Neyyar Dam – Die Anlage und die Umgebung des Ahsrams

Die Lage des Sivananda Ashrams könnte wirklich nicht besser sein! Sehr gut zu erreichen, nur ca. 1 Stunden per Taxi vom Flughafen Trivandrum entfernt, mitten am schönen See des Neyyar Dam gelegen. Der Ashram hat eine wunderschöne Anlage die sich über ein großes Gebiet erstreckt. Zwischendurch hört man die Tiere (Tiger? Löwen?) vom Park nebenan brüllen, die Vögel zwitschern… Die Bäume, Palmen und Wälder sind grün, es gibt viele Blumen; die Natur ist einfach traumhaft dort!

Je nach Budget wird man entweder in Dorms (vorsichtig im Sommer sehr heiß!) oder in Doppelzimmern mit oder ohne Klimaanlage und eigenem Bad untergebracht. Insgesamt empfand ich die Anlage für sehr sauber und ordentlich. Es ist kein 5 Sterne Hotel, das sollte einem klar sein. Aber meiner Meinung nach lässt sich das Ashram-Leben hier sehr gut aushalten.

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Die Yoga Räume, oder man mag eher Säle, sagen sind sehr schön integriert. Eine riesige Halle, wo auch der Satsang stattfindet bietet hauptsächlich den Teacher Trainer Course Schülern Platz, darunter befindet sich ein ebenso großer und mit offenen Toren luftiger Raum der Platz für Yoga Unterricht bietet. Im Essensaal sowie auf einer der Terassen mit herrlichem Blick wird außerdem Yoga Unterricht gegeben. In der Atmosphäre macht es richtig Spaß sich auf das Ashram Leben einzulassen.

Anschließend an meine Zeit im Ashram Sivananda bin ich noch eine Woche herumgereist. Auch hier bietet sich Südindien an. Vom Ashram kommt man mit Taxi (oder Bus und Bahn) günstig und schnell in naheliegende Touristen-Spots. So bieten sich ein paar Tage in Varkala am Strand als Anschluss an, oder eine Backwater Tour in Alleppey oder Kollam.

Tipps & Must-Dos im Ahsram

Ein paar Tipps für das Ashram Leben in Kerala und was du nicht vergessen solltest einzupacken:

  • Der Mindestaufenthalt (zumindest die Mindestanzahl an Nächten die du bezahlen musst) ist 3 Nächte. Hier ist Essen, Unterkunft und Yoga inklusive. Um einmal richtig in das Ashram Leben einzutauchen würde ich aber mindestens 4-5 Tage bleiben.
  • Wenn du ankommst lade dir am besten direkt 1.000 Rupie oder mehr auf deine gelbe Karte. Die gelbe Karte ersetzt quasi dein Geld und alles was du kaufst wird hier vermerkt. Es ist dein Guthaben im Ashram.
  • Eigenes Handtuch mitbringen.
  • Eigene Trinkflasche zum Wasser auffüllen mitbringen. Im Ashram stehen überall Container mit gefiltertem Wasser und gekochtem Tee herum, was man sich beliebig abfüllen kann.
  • Achte auf den Dresscode beim packen: Lockere Hosen die über das Knie gehen und lockere T-Shirts (Keine Leggings, keine Tops!).
  • Moskitospray mitnehmen.
  • Eigene Yogamatte oder Yoga Handtuch (Man kann zwar Yogamatten mieten, aber die Yogamatten dort sind billige Plastik-Matten. Ich hatte ein rutschfestes Yoga Handtuch dabei, was ich auf die geliehene Yogamatte gelegt habe).
  • Wenn du genug Platz im Gepäck hast bringe dir ein Meditationskissen mit (Nach 2-3 Tagen und ca. 5 Stunden im Schneidesitz auf dem Boden pro Tag tut der untere Rücken und der Hintern sehr weh! Eine eingerollte Yogamatte oder ein Meditationskissen ist hier Gold wert).
  • Klopapier – das musst du dir in der Boutique kaufen, auf den Toiletten gibt es sonst kein Klopapier.
  • Aryuvedische Massagen! Ich habe mir im Ashram zwei Massagen gegönnt. Preislich günstig und wunderbar entspannend.
  • Health Hut – Leckere Shakes (auch in vegan mit Banane, Datteln, etc.) bei nettem Beisammensein. Der Health Hut hat nur jeweils 2mal am Tag 1 Stunde auf. Nicht verpassen!

Fazit meiner Erfahrung im Sivananda Ashram

yoga-reise-indienWie man vielleicht merkt habe ich kaum negative Worte über meine Erfahrung im Ahsram Neyyar Dam verloren. Und ehrlich, ich habe die Zeit im Ashram total genossen. Das aber vielleicht auch nur, weil ich mich richtig darauf eingelassen habe. Das Leben im Ahsram ist ein total anderes. Nicht jeder mag mit dem Satsang, dem Chanten, dem strengen Tagesablauf und auch der Philosophie und Lebensweise von Sivananda klarkommen. Zum Glück hatte ich allerdings als eines der ersten Lectures die Stunden über “Positive Thinking” und habe so gezielt einfach alle Vorurteile, Erwartungen und negativen Stimmen im Kopf ausgeschaltet und mich einfach mal 100% fallen lassen.  Ich glaube schon alleine nur für die Lectures würde ich den Ashram noch einmal besuchen!

Das Chanten mag speziell sein, hat mir aber nach ein- zwei unbehaglichen Stunden am Anfang sogar Spaß gemacht. Und auch das Yoga schien für mich als “Westler” erst fremd. Aber – die Ruhe, das Anhalten der Positionen, die Atemübungen – empfinde ich im Nachhinein als sehr angenehm.

Das einzige was ich als sehr anstrengend empfand war das ganze im Schneidersitz auf dem Boden sitzen. Insgesamt sitzt man bestimmt 5 Stunden am Tag im Schneidersitz mit geradem Rücken auf den Boden. Mein Rücken ist es einfach nicht gewohnt und nach 3 Tagen hatte ich starke Schmerzen im unteren Rücken. Ich habe mich dann auf meine eingerollte Yoga Matte an die Wand gelehnt gesetzt um meinen Rücken zu entlasten. Nach 5 Tagen ging es dann aber und ich habe das Sitzen locker ausgehalten.

Zusammenfassend kann ich jedem, der Interesse hat Yoga und das Ahsram-Leben kennen zulernen, nur empfehlen sich einfach jeden Erwartungen frei zu machen und sich in der Ashram Zeit auf das Erlebnis einzulassen. Es ist eine einzigartige Lebenserfahrung für Körper und Geist. Es lohnt sich! Und es war sicher nicht mein letzter Ashram Besuch 🙂

Hier findest du die Webseite des Sivananda Ashrams Neyyar Dam in Kerala, Indien.

Warst du auch im Sivanandra Ahsram in Kerala? Oder hast Erfahrungen gemacht in einem anderen Ashram in Indien oder anderswo? Teile deine Erfahrung mit mir! Wie erging es dir? Hattest du auch eine einzigartige Erfahrung gemacht? Ich freue mich über dein Feedback!

 

Rhea

Rhea

Vegetarisch seit über 20 Jahren und vegan seit dem Sommer 2013 unterwegs. Kocht gerne, geht gerne lecker essen, macht Yoga und reist für ihr Leben gern um die Welt.

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6 Kommentare zu “Yoga-Reise nach Kerala in den Sivananda Ashram Neyyar Dam

  1. Regien Fetmann

    Ein toller Bericht über deine Reise Rhea!!

  2. Vielen Dank für die tolle Erinnerung an eine wunderbare Zeit.
    Das ashram hat mein Leben auf den Kopf gestellt, der Einfluss lebt stets in mir weiter und ist allgegenwärtig.
    Die lectures waren wie du sagtest von so bestechender Wahrheit. Desweiteren habe ich so tolle inspirierende Menschen kennengelernt. Mit zweien habe ich später zwei Monate zusammengelebt und nach wie vor Kontakt 🙂

    • Danke Lukas! Ich fande es auch ein wirklich tolles Erlebnis! Schön, dass es anderen auch so ging! 🙂

  3. Helmi Weststrate

    Really nice to read. Brings back sweet memories. Thanks for sharing : )

  4. Karma Taschi Drölma

    “ das Yoga schien für mich als “Westler” erst fremd. Aber – die Ruhe, das Anhalten der Positionen, die Atemübungen….“ Yoga ist kein Sport sondern eine Reise zu sich selbst! Ich war in diesem Ahsram vor 10 Jahren für 14 Tage! Ich bin selber certified Yog Teacher in drei verschiedenen lineages (was einige „Radikale“ nicht gern hören). Aus meiner Erfahrung – es ist sehr bereichernd verschiedene Arten der Yog Praxis kennen zu lernen und schließlich das anzuwenden was für dich am besten passt. Natürlich gibt es immer Menschen die einen Guru suchen und wohl auch brauchen. Ich habe meine „Gurus“ als Mentoren betrachtet und auch viel von jedem gelernt, einiges auch nicht angenommen…..
    Nun einige Tipps: Süd-Indien: Vivekananda Kendra Yoga (Bangalore), Atman Darshan Yoga (Satyananda Yog) Bangalore, P. Jogis Ashtanga Yoga – Mysor, Aurobindo Yoga – Auroville/ Pondicherry, BKS Iyengar im RIMYI Poone, etc. das sind einige die ich besucht habe. Ich praktiziere Yog seit über 45 Jahre und erlebe die Resultate, bis heute brauche ich keine Medikamente und bin total fit! Yog ist eine Reise zu sich selbst!
    Have e nice one👍😄🙏🏼

    • Danke für die vielen Tipps! Die anderen Yoga Center klingen spannend. Beim nächsten Mal probiere ich einen von denen gerne aus. Danke!

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